JD Logistics baut einen zweiarmigen Roboter in seinen Sorter Nanny Wolf ein, ausgelegt auf 34.560 Artikel pro Stunde
JD Logistics hat am 5. November auf der CeMAT ASIA verbesserte Wolf-Lagerroboter gezeigt: Ein zweiarmiger Roboter legt Pakete mit dem Etikett nach oben in die Sortierlinie Nanny Wolf. Er ist eine Station in einem System, das JD selbst entworfen hat, kein Allzweck-Arbeiter.
JD Logistics hat Nanny Wolf, das Sortiersystem seiner Wolf-Familie von Lagerrobotern, um einen zweiarmigen Roboter ergänzt. Die verbesserte Linie soll in der Spitze mehr als 34.560 Artikel pro Stunde sortieren, rund 9,6 pro Sekunde. Gezeigt hat JD das System am 5. November auf der Logistikmesse CeMAT ASIA, berichtete IT Home. Der Roboter sitzt an der Einschleusung: Er erkennt jedes Paket, dreht es um und gibt es mit dem Versandetikett nach oben in die Linie, so MyDrivers. Damit läuft Nanny Wolf laut JD von der Einschleusung über Sortierung und Behälterwechsel bis zum Verpacken ohne Personal.
Der Roboter ist eine Station, kein Arbeiter. JD gibt den Durchsatz für die ganze Linie an: Zwei unabhängig laufende Einschleusplattformen beliefern die zweiarmigen Roboter, ein automatisches System wechselt bis zu 180 Behälter pro Stunde. Das ist eine engere Aufgabe als die, die JD im vergangenen Monat AgiBots Genie G2 Max in seinen Zhilang-Lagern gegeben hat. Dort wurde der Roboter mit 80 Kisten pro Stunde beim Depalettieren und 75 beim Palettieren angegeben, bei einer Erfolgsquote über 99 %. In beiden Fällen legt JD die Aufgabe fest und baut das System darum herum, und die Embodied-AI-Roboter füllen Lücken in Anlagen, die JD selbst entwirft.
Zhilang holt alle 15 Sekunden einen Behälter
Das zweite Upgrade betrifft Zhilang, JDs Ware-zur-Person-System: Hubroboter holen Behälter aus bis zu 12 Meter hohen Regalen und bringen sie zu Kommissionierern, die an ihrem Platz bleiben. Laut JD läuft es in mehr als 100 Lagern weltweit und steigert die Lagereffizienz gegenüber einem herkömmlichen Lager um 600 % und die Auslagerung um 300 %. Eine neue drehbare Entnahmeplattform schafft mehr als 240 Vorgänge pro Stunde, einen alle 15 Sekunden, laut JD 30 % schneller, und unterstützt doppeltiefe Lagerung für 20 % mehr Kapazität. Kabellose Stromversorgung ersetzt Schleifleitungen, und das System arbeitet bei -20 °C. Die Wolf-Familie umfasst jetzt 9 Produkte und 11 Robotermodelle, gesteuert von einem Modell, das JD Super Brain nennt.
Die 34.560 sind der Spitzenwert einer Linie mit zwei Einschleusplattformen. Wie viele zweiarmige Roboter es braucht, um dieses Tempo zu halten, und was jeder davon im Vergleich zu einem Menschen kostet, der Pakete umdreht, entscheidet, ob andere Lager die Station kaufen oder ob JD sie für sich behält.
Quellen Quellen geprüft
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