SoftBank prüft Übernahme von Allied Universal, dem größten US-Sicherheitskonzern, für 18 Mrd. $
SoftBank Group prüft laut mit der Sache vertrauten Personen die Übernahme von Allied Universal, dem größten US-Unternehmen für Sicherheitsdienste, mit einer Bewertung von bis zu 18 Mrd. $. Allied trägt zudem rund 12 Mrd. $ börsennotierte Schulden, womit der Gesamtwert des Geschäfts nahe an 30 Mrd. $ rücken könnte.
Mit der Sache vertraute Personen sagten, SoftBank Group prüfe die Übernahme von Allied Universal, dem größten Sicherheitsdienstleister der USA, in einem Geschäft, das das nicht börsennotierte Unternehmen mit bis zu 18 Mrd. $ bewerten könnte. Bloomberg News berichtete am 16. Oktober zuerst über die Gespräche, und Reuters bezifferte den Eigenkapitalwert am selben Tag unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Quelle auf rund 18 Mrd. $.
Für SoftBanks Roboterpläne wäre das, was der Konzern zuerst kauft, der Kundenstamm und ein Standbein in Rechenzentren, kein Robotergeschäft. Das Objekt der Begierde ist eine menschliche Belegschaft: rund 23 Mrd. $ Umsatz pro Jahr, die Allied nach eigenen Angaben mit Sicherheits- und Gebäudedienstleistungen erzielt. Gründer Masayoshi Son erkundet laut Reuters branchenübergreifend KI-gestützte Roboter, also Physical AI, und will die Infrastruktur stärken, die diese Technologie braucht. Allied ist nach eigenen Angaben in über 100 Ländern und Territorien aktiv und arbeitet mit mehr als 400 der Fortune-500-Unternehmen zusammen.
Der Eigenkapitalwert liegt mehr als dreimal so hoch wie SoftBanks ABB-Robotergeschäft
SoftBank vereinbarte 2025, das Robotikgeschäft von ABB für 5,4 Mrd. $ zu kaufen, hält eine Mehrheitsbeteiligung an Arm und war ein früher Investor bei Alibaba. Bei bis zu 18 Mrd. $ liegt allein das Eigenkapital von Allied mehr als dreimal so hoch wie der ABB-Preis. Allied hat zudem rund 12 Mrd. $ öffentlich gehandelte Schulden in Form von Krediten und Anleihen, zeigen Bloomberg-Daten, was den Gesamtwert des Geschäfts nahe an 30 Mrd. $ bringen könnte, etwa das 1,3-Fache des Allied-Umsatzes, während das Eigenkapital allein etwa das 0,8-Fache ausmacht.
Zu den Geldgebern von Allied gehören die Private-Equity-Gesellschaft Warburg Pincus und der kanadische Pensionsfonds La Caisse. Reuters berichtete, dass Allied Sicherheitspersonal für Unternehmen, Veranstaltungsorte und Großveranstaltungen stellt und in der Rechenzentrumsbranche wächst, wo das Unternehmen sowohl die Entwicklung als auch den Betrieb von Anlagen unterstützt. Die Überlegungen sind vorläufig, und es wurden noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen, auch nicht zum Preis. SoftBank lehnte eine Stellungnahme ab, und Allied reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage von Reuters.
Die über die Gespräche informierten Personen sagen, SoftBank würde irgendwann nur einen Teil des Personals durch Roboter ersetzen, für bestimmte Sicherheitsaufgaben, und dass humanoide Sicherheitskräfte wahrscheinlich länger auf sich warten lassen.
Quellen Quellen geprüft
- 1.The Japan Times (Bloomberg): SoftBank is said to weigh buying top U.S. security firm Allied (Oct 17, 2026)japantimes.co.jp
- 2.CNA (Reuters): SoftBank weighs $18 billion acquisition of Allied Universal, source says (Oct 16, 2026)channelnewsasia.com
- 3.Allied Universal newsroom: About Usausnewsroom.aus.com
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