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Kajima bringt die Autonomie von FieldAI nach 2.000 Roboterrundgängen auf mehr als 10 japanische Baustellen

Kajima setzt Roboter mit der Physical-AI-Autonomie von FieldAI jetzt regulär auf seinen Baustellen ein, nach mehr als 2.000 autonomen Rundgängen und über 10 Baustellen in rund einem Jahr. Japans Baukonzerne sehen im Rundgang den ersten Baustellenjob für Roboter; Kajima hat ihn mit einem Nachrüstmodul erreicht, nicht mit einem neuen Körper.

Robrief-Redaktion
1 Min. LesezeitQuellen geprüft
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Kajima hat Roboter mit der Autonomiesoftware von FieldAI aus der Erprobung in den regulären Baustellenbetrieb übernommen, teilte der japanische Baukonzern am 5. November mit. Die Roboter haben mehr als 2.000 autonome Rundgänge mit verschiedenen Robotertypen, Aufgaben und Baustellen absolviert, und seit einer Vereinbarung mit FieldAI im Jahr 2025 sind sie in rund einem Jahr auf mehr als 10 Baustellen in Japan gekommen. Kajima betont den Dauerbetrieb auf laufenden Projekten, wo sich das Gebäude und die Lage von Material und Geräten jeden Tag ändern.

Die Arbeit, die Kajima abgibt, ist der Rundgang des Bauleiters: abgehen, fotografieren, vermessen. Auch Konkurrent Shimizu hat den Rundgang als eine seiner ersten beiden Roboteraufgaben gewählt, setzt dafür aber auf Humanoide von Noble Machines und testet echte Roboter auf echten Baustellen erst ab Frühjahr 2027 (Shimizu und Noble Machines). Kajima hat den neuen Körper übersprungen. Der Konzern montiert eine Autonomieeinheit aus Kameras, LiDAR und einem Edge-AI-Rechner auf handelsübliche Allzweckroboter, und die Field Foundation Models von FieldAI entscheiden, wohin der Roboter sicher fahren kann.

Die Einheit kartiert die Baustelle und zeichnet sie bei jedem Rundgang neu

Beim ersten Start erkundet der Roboter ein unbekanntes Gebiet und erstellt eine 3D-Karte. Bei späteren Rundgängen weicht er Hindernissen aus, aktualisiert die Karte, macht Fotos und Punktwolken-Scans, fährt dann zur Ladestation zurück und lädt die Daten hoch, die automatisch sortiert und im Web bereitgestellt werden. Gerechnet wird an Bord, deshalb funktioniert das auch in Innenräumen, unter der Erde und überall dort, wo Satellitenortung oder externe Kommunikation ausfallen. Laut Kajima verbinden die Modelle von FieldAI datengetriebenes Lernen mit physikbasiertem Schließen und Unsicherheitsabschätzung, sodass der Roboter auch in Situationen weiterarbeitet, auf die er nicht trainiert wurde.

Bisher nutzt Kajima die Roboter für drei Aufgaben: Sicherheitsrundgänge an arbeitsfreien Tagen, spät nachts und früh morgens, mit blinkenden LEDs und Tonalarm bei Auffälligkeiten; Scans der ganzen Baustelle für die Fortschrittskontrolle; und Katastropheneinsätze, bei denen nach einem Erdbeben oder Starkregen ein Roboter hineinfährt, bevor jemand bestätigt hat, dass die Baustelle sicher ist.

Quellen Quellen geprüft

  1. 1.Kajima, Nov 5, 2026: 自律制御技術を実装したロボットを建設現場に本格導入kajima.co.jp
  2. 2.Unite.AI, Nov 5, 2026: Kajima Begins Full-Scale Rollout of Robots with FieldAI Autonomyunite.ai

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