Trucks VC zählt 2026 schon 81 neue Startups für autonomes Fahren, mehr als in jedem Jahr des ersten AV-Booms
Der Seed-Investor Trucks VC hat 2026 bisher 81 neue Startups für autonomes Fahren gesehen, so viele wie nie seit seiner Gründung 2015, und fast alle setzen auf Foundation Models. Die Modelle machen den ersten Einsatz billig, eine landesweite Flotte aber nicht.
Trucks Venture Capital hat 2026 bisher 81 neue Startups für autonomes Fahren gesehen, mehr als in jedem vollen Jahr seit der Gründung 2015 und mehr als in den stärksten Jahren des ersten AV-Booms, schrieb Partner Puneeth Meruva in einem Beitrag vom 29. Oktober. Das sind zwei Drittel mehr als im Vorjahr, berichtete TechCrunch am 1. November. Fast alle neuen Firmen wenden laut dem Beitrag Foundation Models auf das Fahren an.
Die Modelle haben den ersten Einsatz billig gemacht, und nur den. Trucks sehe regelmäßig Startups, die mit weniger als 1 Million Dollar binnen weniger Monate Fahrzeuge einsetzen, sagte Meruva TechCrunch; offene Modelle wie NVIDIAs Alpamayo und Qwens VLA-Modelle haben den Start erleichtert, schrieb der Newsletter. Sein eigener Beitrag räumt ein, dass ein landesweiter Einsatz mit der Verfügbarkeit, die Fahrgäste heute von Waymo erwarten, „weiterhin tiefe Taschen“ braucht. Der Großteil dieser Welle wird autonomes Fahren deshalb auf bestimmten Strecken und in bestimmten Regionen verkaufen, genau dort, wo Meruva kleinen Firmen eine Chance gegen Waymo gibt.
Unter den 81 waren Bau, Lager, Landwirtschaft und Bergbau, doch immer mehr pitchten reine Robotaxi-Geschäfte, viele als direkte Waymo-Konkurrenz, berichtete TechCrunch. Trucks hat in zehn Jahren 582 Autonomie-Startups in der Pre-Seed- und Seed-Phase verfolgt, von Pkw über Lkw bis Luft- und Raumfahrt.
„2022 hat niemand einem kleinen Startup geglaubt, wenn die Gründer sagten, sie würden es mit Waymo aufnehmen und gewinnen“, schrieb Meruva. „2026 hat sich das geändert.“
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