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China untersagt SoftBank den Kauf von ABBs Robotikgeschäft in China, dem größten Markt der Sparte

Chinas Sicherheitsprüfung für Auslandsinvestitionen hat SoftBank den Kauf des China-Geschäfts von ABB Robotics untersagt, wie ABB am 5. November bestätigte. Der 5,375-Milliarden-Dollar-Deal steht damit in Frage, und das Veto trifft genau den Teil, auf den SoftBank am wenigsten verzichten kann.

Robrief-Redaktion
2 Min. LesezeitQuellen geprüft
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China hat SoftBank Group den Erwerb des China-Geschäfts von ABB Robotics untersagt. Das teilte ABB am 5. November mit und bestätigte damit einen Bericht der Financial Times. ABB hatte im Oktober 2025 vereinbart, seine gesamte Robotiksparte für einen Unternehmenswert von 5,375 Milliarden Dollar an SoftBank zu verkaufen. SoftBank, das die behördlichen Genehmigungen betreibt, informierte ABB, dass das Büro des Arbeitsmechanismus für die Sicherheitsprüfung ausländischer Investitionen den China-Teil verboten hat; laut FT teilte die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) SoftBank mit, sie werde den Deal blockieren.

Das Veto trifft das Stück, auf das SoftBank am wenigsten verzichten kann. China ist der größte Markt der Robotiksparte, und mehr als 90 % der Roboter für chinesische Kunden werden im Land gebaut, berichtete die FT; ABB betreibt seit 2022 in Shanghai eine Roboterfabrik, die 150 Millionen Dollar gekostet hat, so die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA. ABB sagt, beide Unternehmen seien „in engem Austausch und arbeiten konstruktiv an der Transaktion“. Nach diesem Bescheid bleiben zwei Wege: ein kleinerer Deal ohne den größten Markt der Sparte und ohne das Werk in Shanghai, oder Peking nimmt die Entscheidung zurück.

Die Kartellprüfung war bestanden, die Sicherheitsprüfung nicht

Chinas Wettbewerbsbehörde hatte den Deal im Februar freigegeben, berichtete die FT, und auch die EU-Kommission hatte zugestimmt, so Keystone-SDA. Der Einwand kam aus der separaten Sicherheitsprüfung. Mit dem Vorgang vertraute Personen sagten der FT, die Beamten hätten befürchtet, dass Robotikdaten China verlassen und KI-Modelle trainieren könnten, darunter die von OpenAI, an dem SoftBank groß beteiligt ist. Geprüft wurden auch ABBs chinesische Lieferketten und die Forderung, einen Teil der Fertigung im Land zu halten; als mögliche Auflagen galten, geistiges Eigentum teilweise in China zu belassen oder Geschäftsteile an chinesische Eigentümer abzuspalten.

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Personen aus dem Umfeld von SoftBank rechneten bis eine Woche vor der Entscheidung mit einer Genehmigung, so die FT. Das Unternehmen versucht nun herauszufinden, was schiefging und ob es einen neuen Antrag stellen kann; einen Kommentar lehnte es ab. Die Robotiksparte stand im Zentrum von Masayoshi Sons Plänen für Physical AI.

ABB wollte einen Teil der rund 5,3 Milliarden Dollar Nettoerlös für Zukäufe verwenden, berichtete Keystone-SDA, und hat inzwischen vereinbart, den britischen Automatisierungsspezialisten Rotork für 5,5 Milliarden Dollar zu kaufen, etwas mehr als der Preis der Roboter, die es noch nicht verkaufen konnte.

Quellen Quellen geprüft

  1. 1.ABB, Nov 5, 2026: Update on divestment of ABB Roboticsabb.com
  2. 2.Financial Times via swissinfo.ch, Nov 5, 2026: China blocks SoftBank's $5.4bn takeover of ABB's robotics divisionswissinfo.ch
  3. 3.Keystone-SDA via swissinfo.ch, Nov 5, 2026: China blocks ABB's sale of its robotics division to SoftBankswissinfo.ch

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