Yicheng Innovation holt 200 Millionen Yuan, um fahrerlose Werkstransporter von 3.000 auf 10.000 pro Jahr zu bringen
Das Unternehmen aus Shenzhen verkauft fahrerlose Transportfahrzeuge für Werks- und Hafengelände für rund 400.000 Yuan pro Stück und hat eine Serie C über 200 Millionen Yuan von staatsnahen Investoren abgeschlossen. Es baut Kapazität auf, während viele Kunden noch zu Demonstrationszwecken kaufen.
Shenzhen Yicheng Autonomous Driving Technology, bekannt als Yicheng Innovation, hat eine Serie C über 200 Millionen Yuan abgeschlossen, berichtete 36Kr am 3. November Pekinger Zeit. Zu den Investoren gehören Yueke Group, Shanda Investment, Anhui State-owned Investment und Foshan Venture Capital. Das Geld fließt in Fertigungskapazität, Kerntechnik und den kommerziellen Rollout der fahrerlosen Transporter, die Material über große Industriegelände fahren.
Yicheng baut Kapazität vor der Nachfrage auf. CEO Song Chaozhong sagte 36Kr, das Unternehmen könne heute 3.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen und peile nach dieser Runde 10.000 an. Bei einem Durchschnittspreis von etwa 400.000 Yuan pro Fahrzeug würde schon die bestehende Linie unter Volllast rund 1,2 Milliarden Yuan an Fahrzeugen im Jahr ausstoßen. Viele Käufer erwerben aber noch Demonstrationsfahrzeuge, weil die Kategorie neu ist, so 36Kr. Der Sprung auf 10.000 ist eine Wette darauf, dass aus diesen Vorführflotten Arbeitsflotten werden.
Die Fahrzeuge fahren schon Schichten wie Menschen
Das stärkste Gegenargument ist, wie die Fahrzeuge genutzt werden. Yicheng, 2017 gegründet und als Level-4-Anbieter aufgestellt, nennt mehrere Hundert Kunden aus Fertigung, Lager und Logistik, Häfen und Bergbau, alle mit sehr großen Geländen. Die Fahrzeuge schaffen 7 bis 8 Fahrten am Tag, nahe am Takt menschlicher Fahrer. Der Bestseller trägt 5 bis 10 Tonnen, das größte Modell in Entwicklung 100 Tonnen. Laut Song fahren sie 25 km/h, die meisten Wettbewerber dagegen rund 3 km/h, weil diese ihre fahrerlosen Chassis nach AGV-Logik steuern. Die Bruttomarge pro Fahrzeug liege zudem über der herkömmlicher Transporter.
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Als Nächstes kommt der Arm aufs Chassis
Yicheng will vom Punkt-zu-Punkt-Transport zum Betrieb ganzer Werke kommen. Das Unternehmen entwickelt ein Radchassis mit Roboterarm für Be- und Entladen und Kleinteile, trainiert mit fast zwei Jahren Felddaten. Die ersten Einheiten arbeiten laut Firma mit etwa 60 % des Tempos eines Menschen. Die Gesamtlösung läuft im Pilotbetrieb und könnte frühestens im dritten Quartal des kommenden Jahres auf einem Kundengelände zu sehen sein.
Im Ausland, sagt Song, hätten zögernde Kunden ihre Meinung geändert, nachdem sie Yichengs Standorte in China besucht hatten.
Quellen Quellen geprüft
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